Die Taxifahrer wollen streiken – Beobachter

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Das neuste Ärgernis sei Uber Pop. Hier fahren Privatleute ohne kommerzielle Absichten, zumindest auf dem Papier. Sie dürfen zweimal in 15 Tagen einen Fahrdienst anbieten, als Beitrag an ihre Autokosten, behauptet Uber. Doch laut Taxifahrern ist Uber Pop ein kommerzieller Dienst. Vorab nachts und an Wochenenden seien Dutzende Uber-Pop-Fahrer in Zürich unterwegs, viele aus dem Aargau, aus St. Gallen oder Schaffhausen. Private würden auf diese Weise illegal nebenbei Geld verdienen, die Polizei schaue weg.

Ein Sprecher der Stadtzürcher Polizei widerspricht: Die Polizei kontrolliere Uber-Pop-Chauffeure «im Rahmen ihrer Möglichkeiten, es kommt auch zu Verzeigungen». Es sei zwar schwierig, Uber-Pop-Anbieter herauszupflücken, da sie sich kaum von üb­lichen Automobilisten unterscheiden, «doch die Polizei hat entsprechende Möglichkeiten». Eine lückenlose Kon­trolle wäre jedoch mit unverhältnismässigem Aufwand verbunden. Die Stadtpolizei hält die Zahl unzulässiger Uber-Pop-Dienste für «eher spärlich».



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